Schnee im dichten Wald

Eigentlich ein Winterbild, aber mit etwas Fantasie auch zu jeder Jahreszeit umsetzbar: ein dichter Wald auf geometrische Formen reduziert.

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Ausprobiert:
14: in Klassenstufe 1-2
43: in Klassenstufe 3-4
10: in höheren Klassen
7: in Förderschulen
1: in Kindergärten
1: außerhalb der Schule
0: Homeschooling

Schnee im dichten Wald

Mit Wasserfarben umgesetzt braucht dieses Projekt nicht sehr lange und zeigt bei richtiger Umsetzung erstaunliche räumliche Effekte.

Benötigte Materialien

  • Din-A4 Zeichenblock
  • Bleistift, Radiergummi, Lineal
  • Wasserfarben, Fachpinsel

Aufgabenstellung

Ziel ist es, Baumstämme in einem Wald zu zeichnen. Dabei werden wir nur die dicken Stämme, aber keine Äste zeichnen. Wir verwenden eigentlich nur eine Farbe: schwarz, die wir mit Wasserfarben umsetzen. Durch diese Reduktion entsteht ein fast grafischer Eindruck.

Einem zusätzlichen Spannunspunkt schaffen wir durch eine zweite leutende Farbe (hier. rot) - aber dazu dann später in der Anleitung.

Vorarbeiten mit Bleistift

Um eine gewisse Tiefe im Bild zu erhalten, ordnen wir die Baumstämme bewusst an. Hierzu zeichen wir mit Lineal und Bleistift zwei hauchdünne Diagonalen, die ungefähr parallel zueinander verlaufen. Im Beispiel laufen diese von links vorne nach rechts oben.

Auf diesen Linien beginnen die Bäume (quasi aus den Boden zuwachsen). Wir verteilen 3-4 Bäume auf der vorderen Linie und plazieren dann in die Zwischenräume auf die zweite Linie auch noch einmal 3-4 Bäume. Die hinteren Bäume werden schlanker gezeichnet, so entsteht ein räumlicher Eindruck. Es genügt eigentlich, die Baumkonturen in etwa mit Bleistift vorzuzeichnen. Die Baumstämme reichen immer bis zum oberen Blattende.

Schnee im dichten Wald

Ausmalen

Beginnen wir mit dem Ausmalen. Hierzu zunächst die vordere Reihe Bäume mit schwarz ausmalen, dann die zweite Reihe mit Bäumen, die etwas dünnere Stämme erhalten soll. Hierzu eignet sich sehr gut ein breiter Flachpinsel. - Das zweite hier gezeigte Beispiel ist schon etwas komplizierter aufgebaut, zeigt aber, dass man sich nicht sklavisch an die beiden Baumreihen halten muss.

Nun zunächst das Blatt gut durchtrocknen lassen. Danach kümmern wir uns um die Schlagschatten der Bäume. Hierzu rühren wir nur ein wenig schwarz mit viel Wasser an. Es sollte sich ein ganz blasser, nicht deckender Grauton ergeben. Die Schatten malen wir entweder, wie im Beispiel, vom Baum weg nach rechts bis zum Blattrand, oder aber umgekehrt vom Baum nach links weg, bis zum linken Blattrand.

Die Schatten werden den schwierigsten Teil des Bildes darstellen, da die Farbe sehr flüssig ist und vermutlich schnell wegläuft. Achten Sie deshalb darauf, dass die Kinder den Pinsel vor dem Blattauftrag noch einmal an einem Gefäßrand abstreifen, um weniger Flüssigkeit im Pinsel zu haben.

Sind die Schatten aufgemalt, sind wir auch schon fast fertig. Zunächst lassen wir aber das Blatt gut durchtrocknen, damit die Schatten nicht noch "weglaufen".

Als zusätzlichen Spannungspunkt, zeichnen wir einen roten Kreis ein. Dies könnte beispielsweise ein roter Ball sein, den wir in einem Leerraum im Vordergrund anordnen.

Fertig !

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